Als Tech-Unternehmen, das Daten analysiert und verarbeitet, sind wir uns der Verantwortung bewusst, Cyber-Sicherheit auf höchstem Niveau gewährleisten zu müssen. Deshalb entwickeln wir unsere Software immer unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards. Um auch die deutschlandweite Cyber-Sicherheit voranzutreiben sind wir nun Teilnehmer der Allianz für Cyber-Sicherheit vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und bringen uns in das Expertennetzwerk ein.

In seiner jährlichen Studie zur IT-Sicherheit in Deutschland zeigt das BSI den deutschen Status Quo im Bereich Cybersicherheit. Das Fazit des Berichts für 2021 lautet: „IT-Sicherheitslage bleibt angespannt bis kritisch“. Woran liegt das? Zum einen an den intensivierten Bemühungen der Cyberkriminellen. Das BSI registrierte im Jahr 2021 insgesamt 144 Mio. neue Schadstoff-Programme. Das sind 22% mehr als noch 2020. Besonders besorgniserregend ist der Trend, die gestohlenen Daten für Erpressungsmethoden zu nutzen. Vornehmlich wird dabei Schweigegeld, Lösegeld oder Schutzgeld erpresst. Die Zahl der registrierten Versuche stieg zum Vorjahr um 360%.

Auch die Angriffe auf hochsensible Unternehmen im Gesundheitsbereich nahmen zu. Die Ausmaße einer solchen Cyber-Attacke wurde dieses Jahr deutlich als ein Universitätsklinikum mit einer Ransomware angegriffen wurde. Nach dem Angriff konnte das Klinikum 13 Tage lang keine Notfall-Patienten aufnehmen. Eine Zahl macht jedoch Hoffnung: Deutschland und das BSI gehören zu den Top 3 Nationen weltweit bei der Einhaltung der Common-Criteria-Zertifikaten. Diese Expertise gibt das BSI mit seiner Allianz für Cybersicherheit an die Unternehmen weiter.

Schwachstellen und der Faktor Mensch

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98% der geprüften Systeme waren durch eine Schwachstelle in MS Exchange verwundbar.

Ein zweiter Faktor für die weiterhin angespannte Lage ist der Anstieg an Home Office Arbeitszeit und der Faktor Mensch. Durch die Folgen der COVID-19 Pandemie verstärkte sich dieser Faktor noch einmal. Das Aufspüren von Schwachstellen bleibt eine der größten Herausforderungen der Cyber-Sicherheit. Wie schnell die Hilfe des BSI bei den Unternehmen bei einer Entdeckung ankommt, bewies sich im März 2021. Ein Fund erwies, dass 98% der geprüften Systeme durch eine Schwachstelle in MS Exchange verwundbar waren. Das BSI sprach sofort eine Warnung aus. Schon nach einer Woche waren nur noch 10% der Systeme durch diese Schwachstelle angreifbar.

Allianz für Cyber-Sicherheit vom BSI – Wir sind dabei

Die Bedrohungen, ebenso wie die Schadenshöhe erfolgreicher Cyber-Angriffe, sind nicht immer offensichtlich: So sind beispielsweise die Konsequenzen eines Know-how-Diebstahls unter Umständen erst sehr viel später erkennbar. Deshalb engagiert sich das BSI mit der Allianz für Cyber-Sicherheit dafür die Unternehmen für jegliche Formen von Angriffen zu sensibiliesieren. Nach dem Motto „Netzwerke schützen Netzwerke“ sollen die Teilnehmer sich gegenseitig unterstützen Cyber-Risiken zu erkennen und Schutzmaßnahmen schnell umzusetzen.

Als Teilnehmer der Allianz für Cyber-Sicherheit tragen wir bei zu:

  • der Expertise des BSI und der Partner der Allianz für Cyber-Sicherheit,
  • dem vertrauensvollen Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen und Institutionen zu Themen wie Angriffsvektoren, geeigneten Schutzmaßnahmen, Tipps zum Sicherheitsmanagement, Vorfallsbehandlung etc.
  • den exklusiven und für alle Teilnehmer kostenfreien Partner-Angeboten zum Ausbau Ihrer Cyber-Sicherheitskompetenz,
  • dem Newsletter mit den neuesten Publikationen, Ereignissen und Terminen.

Zudem erhalten Teilnehmer der Allianz für Cyber-Sicherheit die Möglichkeit, sich aktiv am Erfahrungsaustausch, Expertenkreisen und den Cyber-Sicherheits-Tagen zu beteiligen. Machen auch Sie mit und beteiligen Sie sich an der Allianz für Cyber-Sicherheit.

Mehr Infos zu der Allianz für Cyber-Sicherheit findet ihr hier.

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