Heute stellt sich unser UX Designer Thomas vor. Im Interview erzählt er, inwiefern er im WDL am Prozess der Produktentwicklung beteiligt ist und warum das DeepEye Projekt in Kooperation mit dem Augenzentrum am St. Franziskus-Hospital in Münster für ihn besonders spannend war.

Kommen wir gleich auf den Punkt: Wer ist Thomas? Was sollten wir und die Menschen außerhalb des WDLs über dich wissen?

Hellooo, spreche ich jetzt hier in der dritten Person von mir? Ach egal. Ich bin Thomas. Geboren und aufgewachsen in Lippstadt, das Venedig Westfalens. Hier wohne ich auch heute noch. In meiner Freizeit beschäftige ich mich am liebsten mit Filmen. Von Quentin Tarantino über Alfred Hitchcock bis Akira Kurosawa kommt bei mir alles auf den Bildschirm. Ansonsten betreibe ich gerne Calisthenics oder verbringe die Zeit mit Freunden bei gutem Essen oder dem ein oder anderen Computerspiel.

Du bist hier in unserem Produkt-Team im Bereich Usability & Design als UX Designer eingestellt. Kannst du uns ein bisschen genauer erzählen, was das genau bedeutet? 

Als UX Designer beschäftige ich mich mit fast dem gesamten Prozess der Produktentwicklung. Angefangen von Gedanken über die Funktionalitäten eines Produktes über das Design und die vielen Aspekte der Benutzerführung und natürlich der Benutzerfreundlichkeit. Und zuletzt nicht zu verachten die iterativen Feedbackschleifen mit dem Kunden zur stetigen Verbesserung unserer Produkte.

Wie sieht so ein typischer Arbeitstag als UX Designer aus? 

An einem typischen Arbeitstag bin ich die meiste Zeit damit beschäftigt, Wireframes und Prototypes zu bauen. Diese werden dann in einem Daily besprochen, um zu jeder Zeit Feedback vom Team zu bekommen und direkt Anpassungen vornehmen zu können. An nicht so typischen Arbeitstagen werden die erstellten Prototypes dem Kunden vorgestellt oder dieser darf sich selbst durch den Clickdummy navigieren, damit wir von der besten Art an Feedback profitieren können.

Was war bisher die spannendste Aufgabe, die du hattest?

Die spannendste Aufgabe war das Projekt DeepEye in Kooperation mit dem Augenzentrum am St. Franziskus-Hospital in Münster. Dort durften wir den gesamten Prozess eines Patienten im Augenzentrum begleiten. Begonnen bei der Patientenannahme an der Rezeption über die Behandlung bis hin zur Entlassung konnten wir so viele interessante Einblicke gewinnen, die geholfen haben, ein Produkt zu konzipieren, welches im Nachhinein der Verbesserung der Gesundheit vieler Menschen hilft.

Wie bist du auf das WDL gestoßen und was hat dich besonders dazu bewegt, dich bei uns zu bewerben?

Während meines Computervisualistik & Design Studiums hatte ein Professor der Hochschule Hamm-Lippstadt eine E-Mail an alle Studierenden des Studienganges versendet mit diversen Unternehmen, bei denen wir uns für ein Praktikum bewerben könnten. Das Westphalia DataLab war eines davon. Genau zu der Zeit war ich auf der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz. Da ich damals auch Wahlpflichtfächer wie „Data Visualization“ belegt hatte, war das WDL thematisch sehr spannend und der Anreiz mich beim WDL zu bewerben daher besonders gegeben.

Hast du vorher schon in einem Start-up gearbeitet? War das von Anfang an dein Ziel?

Nein, das ist das erste Start-up für mich. Ein Ziel war es aber auch nie. Ich würde sagen der Zufall hat mich zum Westphalia DataLab gebracht. Mit diesem Zufall bin ich bis heute sehr zufrieden und hoffe auf eine weiterhin so spannende Zeit.

Du bist jetzt schon fast zweieinhalb Jahre mit dabei. Wie gefällt es dir bis jetzt? Irgendwelche Dinge, die du besonders erwähnenswert findest?

Mir war es gar nicht so bewusst, aber anscheinend gehöre ich ja auch schon fast zu den alten Hasen des Unternehmens. Vieles hat sich geändert, doch es gefällt mir immer noch sehr gut. Vor allem die Spieleabende nach Feierabend vor Zeiten der Pandemie sind mir im Kopf geblieben und ich hoffe, diese können auch bald wieder stattfinden.

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