Heute stellt sich unsere Data Scientistin Leonie vor. Im Interview erzählt sie, warum sie vom Großkonzern ins Start-up wechselte, wie es um ihre Work-Life-Balance steht und lüftet das Geheimnis und verrät uns ihre heimliche Superkraft.

Hallo Leonie, bist du bereit für das härteste Interview deiner Berufslaufbahn? Los geht’s, erzähl uns kurz etwas über dich!

Mein Name ist Leonie Reicherz, ich bin 27 Jahre alt und komme aus dem schönen Ruhrgebiet. An der TU Dortmund habe ich meinen Bachelor und Master in Mathematik mit Schwerpunkten in der mathematischen Optimierung und des Operation Research absolviert. Nachdem ich interessante Erfahrungen in Großkonzernen gesammelt habe, entschied ich mich im Frühjahr 2021 dafür in ein Start-up zu wechseln.

Wie bist du auf das WDL aufmerksam geworden und warum hast du dich für die Stelle bei uns entschieden?

Über LinkedIn habe ich die offene Stelle als Data Scientist mit Schwerpunkt mathematischer Modellierung entdeckt und wusste gleich, dass ich sie aufgrund der vielfältigen Aufgaben, der Herausforderungen und des netten Arbeitsumfelds wollte. Was mir darüber hinaus auch sehr zugesagt hat ist, dass im WDL sehr großen Wert auf die praktische und theoretische Weiterentwicklung jedes Einzelnen gelegt wird.

Wie lief der Bewerbungsprozess für deine Stelle als Data Scientist ab?

Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen hochgeladen hatte, bekam ich rasch eine positive Rückmeldung und sprach zunächst mit Jana aus dem People & Culture Team. Nach zwei weiteren Gesprächsrunden mit Kevin, dem Leiter des Data Activation Bereichs, und beiden zusammen, hatte ich es geschafft.

Welche Tipps kannst du anderen BewerberInnen für den Auswahlprozess geben?

Neben der klassischen Vorbereitung, der Auffrischung und Vertiefung der Hard und Soft Skills, hat es mir sehr geholfen, mir meiner individuellen Fähigkeiten bewusst zu sein. Eine gewisse Selbstsicherheit auszustrahlen, hilft zudem enorm bei dem Kundenkontakt.

Wie waren deine ersten Wochen im WDL? Gab es Herausforderungen, die du meistern musstest?

Meine ersten Wochen waren einerseits ein Sprung ins kalte Wasser, da ich direkt auf Kundenprojekten mitgearbeitet und schnell Verantwortung übertragen bekommen habe. Als Data Scientist im Consulting beschäftigt man sich mit einer großen Bandbreite an Aufgaben, von Workshops mit Kunden bis hin zur Implementierung von mathematischen Modellen. Es gab und gibt also genügend spannende Herausforderungen, die dank meiner tollen KollegInnen und viel Motivation zu bewältigen waren und sind.

Wie sieht dein Arbeitsalltag jetzt aus?

Mein Arbeitsalltag sieht zum Glück sehr vielseitig aus. Langeweile kommt da nie auf. Den Hauptteil meiner Zeit verbringe ich mit der eigentlichen agilen Projektarbeit. Als Projektleiterin stehe ich ab der initialen Projektphase bis zum Abschluss und darüber hinaus im regen Kontakt mit dem Kunden. Denn die Arbeit im Team muss regelmäßig nach außen kommuniziert und Feedback muss eingeholt werden. Die Arbeit besteht unter anderem aus der gemeinsamen Entwicklung von Kundenanforderungen, die dann modelliert und implementiert werden müssen. Hier schätze ich vor allem den regelmäßigen Austausch mit den unterschiedlichen Experten im Bereich Data Activation. Darüber hinaus arbeite ich auch ab und zu mit den Bereichen Sales und Marketing zusammen, indem ich zum Beispiel bei der Leadgenerierung unterstütze und das WDL auf einer Messe vertrete. Des Weiteren moderiere ich unseren monatlichen intern übergreifenden freiwilligen Wissensaustausch zum Thema Data Science. Hier geben KollegInnen einen Deep Dive zu diversen State-of-the-Art Themen, woraus wir dann gemeinsam unseren Wissenshorizont erweitern und mögliche Best Practices für das WDL eruieren können.

Was war dein bisher spannendstes Projekt im WDL?

Das kann ich gar nicht genau benennen, denn bisher war und ist jedes Projekt für sich sehr interessant. Ob Themen der klassischen mathematischen Optimierung, wie Routenoptimierung oder die Optimierung der Kontraktauswahl, gefallen mir auch Projekte, die sich mit der Verbesserung der Lagerlogistik beschäftigen. Hier arbeite ich zum Beispiel gerade mit meinen KollegInnen an einer Softwarelösung, welche mit Hilfe von Absatzprognosen, die Wichtigkeit der Artikel im Lager bewertet um so, das Lager optimaler auf den möglichen Warenabgang vorzubereiten.

Was ist deine heimliche Superkraft?

Einparken!

Wie sieht es mit deiner Work-Life-Balance aus?

Ich schätze die flexiblen Arbeitszeiten, sodass ich genügend Zeit für Sport, Kochen und Unternehmungen mit Freunden habe. Darüber hinaus reise ich gerne durch bekannte und neue Urlaubsorte.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre beim WDL?

Egal wie viel Arbeit bei KollegInnen auf dem Tisch liegt, sie helfen immer gerne weiter und haben ein offenes Ohr für deine Anliegen. Die Möglichkeit selbstbestimmt und frei zu Arbeiten schätze ich sehr. Für mich gilt als eines der wichtigsten Puzzleteile für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz, sich gut mit den KollegInnen zu verstehen und sich im Team wohlzufühlen. Dies habe ich für meinen Teil definitiv im WDL gefunden und möchte die lustige und bereichernde Zeit, ob während oder nach der Arbeit, nicht mehr missen.

Welche Dinge würdest du anderen BerufseinsteigerInnen mit auf den Weg geben?

Traut euch und seid euch euren individuellen Stärken und Schwächen bewusst. Mit Eigeninitiative und Motivation lassen sich viele Hürden meistern.

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