Heute stellt sich unser Senior Data Scientist Jan vor. Im Interview erzählt er, was die Vorhersage des Wasserverbrauchs zu einer seiner spannendsten Aufgaben gemacht hat, durch was sein Arbeitstag nie langweilig wird und warum er die flexiblen Strukturen des WDLs besonders schätzt.

 

Kommen wir gleich auf den Punkt: Wer ist Jan? Was sollten wir und die Menschen außerhalb des Westphalia DataLabs (WDL) über dich wissen?

Mein Name ist Jan Saurenhaus, ich bin 27 Jahre alt und geboren in Münster. Ich habe an der FH Münster meinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt quantitative Methoden abgeschlossen. In meiner Freizeit besuche ich nach der Arbeit regelmäßig das Fitnessstudio als Ausgleich neben der Büroarbeit. Weiterhin fahre ich gerne Fahrrad und nutze dazu die zahlreichen Möglichkeiten im Münsterland. Wenn ich nicht in Münster bin, erkunde ich im Sommer gerne neue Urlaubsorte mit unserem VW Bus oder Zelt.

 

Du bist hier im Bereich Infrastructure & Technology des Data Activation & Innovation-Teams als Senior Data Scientist eingestellt. Kannst du uns ein bisschen genauer erzählen, was das bedeutet?

Im Bereich Infrastructure & Technology beschäftigen wir uns viel mit der Einbindung und Automatisierung von Machine-Learning Projekten beim Kunden. Dabei begleiten wir verschiedene Projekte aus unterschiedlichen Themengebieten. Dem Kundenwunsch entsprechend entwickeln wir Machine-Learning Modelle mit der Zielsetzung, das Modell langfristig dem Kunden in einer entsprechenden Umgebung bereitstellen zu können. Die Bereitstellung kann dabei beim Kunden direkt oder in der Cloud stattfinden. Das kann bspw. eine Absatzvorhersage für einen Logistiker sein, welche täglich aktualisiert wird und über eine Cloud abrufbar ist. Da der Nutzer in den meisten Fällen auch eine Oberfläche benötigt, mit welcher er die Daten einsehen kann, arbeiten wir dabei eng mit den Webentwicklern zusammen.

 

Wie sieht so ein typischer Arbeitstag bei dir aus? 

Der typische Arbeitstag beim WDL ist schwer zu beschreiben, da wir im Grunde mit jedem Projekt einer neuen Herausforderung gegenüberstehen. Grundsätzlich programmiere ich aber täglich in Python, mithilfe dessen ich unter anderem Daten verarbeite und modelliere sowie verschiedene Schnittstellen entwickle. Weiterhin arbeite ich mit verschiedenen Datenbanksystemen, mithilfe dessen wir die Daten persistieren und abrufen können. Neben dem Programmieren halte ich zudem regelmäßigen Kontakt zu unseren Kunden, um den Informationsfluss aufrecht zu halten.

 

Was war bisher die spannendste Aufgabe, die du hattest?

Die spannendste Aufgabe beim WDL war bisher die Vorhersage des Wasserverbrauchs für die Stadtwerke einer Stadt in Deutschland. Der Wasserverbrauch einer Stadt unterliegt vielen verschiedenen Einflüssen, welche sich auch im eigenen Privatumfeld widerspiegeln. So konnte man viele Erkenntnisse aus dem eigenen Umfeld auf das Modell übertragen. Beispielsweise ließ sich in den Daten schnell erkennen, wann die Bewohner der Stadt aufgestanden und zur Arbeit gegangen sind, es ein Großevent in der Stadt gab oder das Wetter besonders warm war. Diese und andere Einflüsse konnten wir häufig mithilfe von externen Daten sehr genau erklären.

 

Wie bist du auf das WDL gestoßen und was hat dich besonders dazu bewegt, dich bei uns zu bewerben?

Auf das WDL aufmerksam geworden bin ich über meinen damaligen Professor an der FH Münster, der auch gleichzeitig einer der Gründer des WDLs ist. Da die Tätigkeit im WDL genau dem entsprach, welche ich mir für meine berufliche Zukunft vorgestellt habe, musste ich nicht lange überlegen und habe mich beworben. Neben der Tätigkeit selbst wollte ich mich aber auch gerne selbst weiterentwickeln können, was beim WDL durch die flexiblen Strukturen, welche ein Start-up mit sich bringt, gegeben war.

 

Hast du vorher schon in einem Start-up gearbeitet? War das von Anfang an dein Ziel?

Nein, das WDL ist das erste Start-up, in dem ich arbeite. Durch die Flexibilität und die dadurch entstehenden Weiterbildungsmöglichkeiten, die ein Start-up mit sich bringt, war für mich aber relativ früh klar, dass ich gerne in einem Start-up arbeiten möchte.

 

Du bist jetzt schon seit 3 Jahren mit dabei. Wie gefällt es dir bis jetzt? Irgendwelche Dinge, die du besonders erwähnenswert findest?

Als Data Scientist beim WDL bin ich sehr zufrieden. Ich habe in den letzten 3 Jahren sehr viel lernen können und konnte mich in zahlreiche Themengebiete einarbeiten. Durch die unterschiedlichen Use Cases und Branchen, die wir bedienen, ist die Arbeit sehr abwechslungsreich und wird nie langweilig. Ist ein Projekt beendet, freut man sich auf neue Herausforderungen im nächsten Projekt.

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